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Die Kanaren

Diese paradiesische Inselkette, mit ihrem bevorzugten Klima, einer das ganze Jahr über gleichmäßigen Temperatur und ihren herrlichen feinen Sandstränden, besteht aus 7 größeren (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa, La Palma, Gomera, Hierro) sowie einigen kleineren Inseln. Jede dieser Inseln unterscheidet sich landschaftlich mehr als deutlich von den übrigen.
Schon die Griechen und Römer berichten von diesem Archipel vulkanischen Ursprungs und gaben ihm wohlklingende Namen: Glückliche Inseln, Garten der Hesperiden, Atlantida, ... .
Manche Historiker vermuten, dass sich der legendäre versunkene Kontinent Atlantis hier befunden haben könnte. Die ursprüngliche Bevölkerung der kanarischen Inseln sind die Guanches, von hoher Gestalt und heller Haut.
1456 wurden die Inseln in das Königreich Kastilien eingegliedert, wenig später machten die Schiffe von Christoph Kolumbus hier Station auf ihrer Entdeckungsreise in die Neue Welt.

Ist Fuerteventura die Insel für die und den Strand- und Badesüchtigen, bietet Gran Canaria außer Stränden auch eine Vielzahl verschiedener Landschaften. Lanzarote bezaubert durch die karge, mondartige und verbrannte Vulkanlandschaft.
Auf Teneriffa befindet sich mit dem Pico de Teide der höchste Berg Spaniens. La Palma ist die grünste Insel und fasziniert nicht zuletzt durch die Caldera de Taburiente. Auch Gomera ist ein Ziel für Naturfreunde, speziell das Valle Gran Rey.
Und schließlich hat El Hierro als kleinste und unbekannteste Kanareninsel ihren eigenen, einzigartigen Charme.

Fuerteventura
Lage
Fuerteventura liegt zwischen 28°45' und 28°02' nördlicher Breite und zwischen 14°31' und 13°50' westlicher Länge - ca. 100 km westlich von Afrika (Marokko) im atlantischen Ozean.

Fläche
1.722 km², es ist die zweitgrößte der Kanarischen Inseln und hat mit ca. 60.000 Einwohnern die geringste Bevölkerungsdichte. Die höchste Erhebung ist der Pico de la Zarza (807m).

Hauptstadt
Puerto del Rosario. Das damalige Puerto de Cabras und heutige Puerto del Rosario ist seit 1836 Inselhauptstadt und löste Antigua ab. Die ursprüngliche Hauptstadt war Betancuria (benannt nach dem Eroberer Jean de Bethencourt).
Fuerteventura ist die regenärmste Insel des Kanarischen Archipels. Ganzjährig milde Temperaturen garantieren Badespaß und Erholung total. Auch die Vielfalt der Strände ist kaum zu überbieten: von Lava bis zum feinsten weißen Sand - 152 eingetragene Strände erstrecken sich über eine Küstenlänge von 256km.

Fuerteventura ist mit seinen kilometerlangen, feinsandigen Stränden und dem kristallklaren Wasser des Atlantiks das ideale Urlaubsziel für einen ruhigen Urlaub fernab von Stress und Hektik. Der wüstenhafte Charakter dieser Insel und ihre Kargheit verleihen ihr einen besonderen Reiz, der durch die einzigartige Kombination von dunklen Vulkanfeldern, weiten Steppenlandschaften, malerischen Buchten und traumhaften Stränden hervorgerufen wird. Daneben gibt es beschauliche Fischerorte mit alten Dorfkirchen und Wehrtürmen.
Die Haupt - Tourismusgebiete befinden sich im Norden (Corralejo und El Castillo) und im Süden (Costa Calma und Jandia) der Insel.



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Ausflüge
Trotz des Namens 'Insel der Ruhe' gibt es viel zu entdecken auf Fuerteventura. Auf der zweitgrößten Insel des Kanarischen Archipels entdeckt man inmitten der Einöde wunderschöne Täler, grüne Oasen, malerische Windmühlen, reizvolle Kirchen und vornehme Adelspaläste. Gebirgsketten mit grandiosen Aussichten über unglaubliche Weiten und Vulkankrater erinnern als stumme Zeugen an die letzten Ruhestörungen. Rechts und links der Straßen liegen Millionen von Steinen, teils mit Moosflechten überzogen, die bei Vulkanausbrüchen vor über 40.000 Jahren herausgeschleudert wurden.
An die zunächst eigentümlichen Farben und weiten Landschaften gewöhnt man sich rasch. Ebenso an die traumhaften, teils unberührten kilometerlangen Strände. Miguel de Unamuno, bekannter Poet der Insel sagte einmal: 'Die Insel der Ruhe heilt die Seele!'
Die Unberührtheit, die grandiose Kargheit, das gesunde Klima und die frische Luft bewirken tatsächlich, dass man hier ausspannen und den Alltag vergessen kann.



Malerische Windmühlen
Zahllose Windmühlen drehten sich früher auf Fuerteventura um Gofio zu mahlen. Doch nicht alle Regionen der Insel eigneten sich gleichermaßen als Standort. Man findet die Mühlen vor allem in den Ebenen des Zentrums und des Nordens, über die der Wind ungehindert hinwegfegen kann.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Ackerbau allerdings fast vollständig aufgegeben. Junge Leute wanderten aus den Dörfern in die Ferienzentren an der Küste ab, die Windmühlen wurden dem Verfall preisgegeben.
Einige von ihnen hat man allerdings liebevoll renoviert, denn die Inselregierung ist sehr bemüht dieses kulturelle Erbe zu erhalten.

Reizvolle Kirchen
Rätsel und Legenden umgeben die heiligen Stätten im Bergland von Betancuria. Als die ersten Europäer im 15. Jahrhundert nach Fuerteventura kamen, gründeten sie in den abgelegenen, von der Küste schwer zugänglichen und somit vor Piratenangriffen geschützten Gebirgstälern die Zentren ihrer weltlichen und kirchlichen Macht.
Doch später verlagerten sich die wirtschaftlichen Aktivitäten an die Küste und die landschaftlich wie kulturell besonders reizvollen Bergtäler versanken in einem Dornröschenschlaf.
In diesem Zustand sind sie teilweise heute noch zu bewundern.

Grandiose Aussichten
Selbst eingefleischte Fuerteventura Fans, die schon seit Jahren regelmäßig auf die Insel kommen dürften nur in den wenigsten Fällen auf dem mit 807 Meter höchsten Berg der Insel, dem Pico de la Zarza gewesen sein. Er ist Teil einer schroffen Gebirgskette, welche die Halbinsel Jandia in Längsrichtung teilt.
Nach Norden fallen die Felswände fast senkrecht zu den unberührten Stränden von Cofete ab. Vom Süden her ist der Pico leichter zu besteigen, doch auch hier macht er es den Gipfelstürmern nicht gerade leicht.
Zwar birgt der Weg keine größeren Gefahren - doch der Aufstieg ist lang und beschwerlich. Etwa 800 Höhenmeter sind dabei zu überwinden, und weder Strassen noch Seilbahnen führen auf den Berg hinauf.
Aber es lohnt sich - wenn man es geschafft hat gibt es zur Belohnung eine grandiose Fernsicht.

Kilometerlange Strände
Goldgelbe, scheinbar endlose Strände sind das Wahrzeichen Fuerteventuras. Im Wechsel mit kleineren Stränden mit dunklem, aus Lavagestein zermahlenem Sand erstrecken sie sich auf eine Länge von insgesamt 256 km.
Alle Strände zu beschreiben ist fast nicht möglich, doch es ist mit Sicherheit für jeden etwas Passendes dabei. Die Pisten, die zu den teilweise schwer erreichbaren Stränden führen sind meistens mit einem normalen PKW problemlos zu bewältigen - mit einem Jeep macht das Fahren natürlich wesentlich mehr Spaß.


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